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Abkürzungen und Begriffserklärungen

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Martin
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Abkürzungen und Begriffserklärungen

Beitrag von Martin » Sa 15.Okt 2005, 13:03

Institute:
IfG - Institut für Geschichte
WISO - Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte
(If)AG - Institut für Alte Geschichte
IOG - Institut für Osteuropäische Geschichte
IfZG - Institut für Zeitgeschichte
IfÖG - Institut für Österreichische Geschichtsforschung

Einrichtungen:
UB- Universitätsbibliothek


LV - LehrVeranstaltung

VO - Vorlesung:
Vorlesungen dienen der Vermittlung von Orientierungswissen und/oder spezieller Kenntnisse der Geschichte. Sie bestehen aus Vorträgen der Lehrenden sowie anderen Präsentationsformen und können auch Raum für Diskussion bieten. Sie werden mit einer mündlichen und/oder schriftlichen Lehrveranstaltungsprüfung abgeschlossen.

VU - Vorlesung mit Übung:
sind prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen. Sie bestehen aus einem Vorlesungs- und einem Übungsteil und werden von einem Fachtutorium oder eFachtutorium begleitet. Regelmäßige Aufgaben helfen
  • im Modul Einführung in das Studium der Geschichte: den Stoff kritisch zu verarbeiten, durch Recherchen Wissen zu vertiefen, zu ergänzen und kritisch zu reflektieren;
  • in den Quellen-und-Methoden-Modulen: Arbeitstechniken zu üben und angestrebte Kompetenzen nachzuweisen;
  • in den Aspekt-, Epochen- und Raum-Modulen: den Lesestoff kritisch zu verarbeiten.

KU - Kurs:
Kurse dienen der thematischen, theoretischen und methodischen Auseinandersetzung mit Fragen der Geschichtswissenschaft. Dabei ist eine möglichst breite Streuung von Forschungsansätzen zu gewährleisten. In Kursen sind unterschiedliche Didaktiken einzusetzen, wie selbständiges wissenschaftliches Arbeiten, Teamwork, praktische Übungen, Diskussion, Vortrag, Referat etc. Kurse sind prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen, bei denen die Beurteilung aufgrund von regelmäßigen schriftlichen und/oder mündlichen Beiträgen der TeilnehmerInnen erfolgt. Die Anzahl der TeilnehmerInnen ist auf 25 Personen beschränkt. Bei Bedarf kann der Studienprogrammleiter/die Studienprogrammleiterin die zulässige Höchstzahl jeweils für ein Semester und für bestimmte Pflichtfächer auf 35 erhöhen.

IK - Integrierte Kurse:
sind prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen, die die Didaktiken von Kursen und Vorlesungen mit einander verbinden. Integrierte Kurse bestehen aus einem Vorlesungsteil und einem Kursteil mit eFachtutorium, Blended learning und regelmäßigen Aufgaben wie in Kursen.

GR - Guided Reading:
Guided Reading dient der Lektüre, Analyse und Interpretation thematisch ausgewählter Texte. Guided Reading ist eine prüfungsimmanente Lehrveranstaltung, bei der die Beurteilung aufgrund von regelmäßigen schriftlichen und/oder mündlichen Beiträgen der TeilnehmerInnen erfolgt. Die Anzahl der TeilnehmerInnen ist auf 25 Personen beschränkt. Bei Bedarf kann der Studienprogrammleiter/die Studienprogrammleiterin die zulässige Höchstzahl jeweils für ein Semester und für bestimmte Pflichtfächer auf 35 erhöhen.

AR - Arbeitsgemeinschaft:
Die Arbeitsgemeinschaft ist eine forschungsorientierte Lehrveranstaltung, die sich speziellen wissenschaftlichen Problemen widmet; ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem interaktiven Prozess der Methoden- und Theoriereflexion.

KO - Konversatorium:
Konversatorien sind Lehrveranstaltungen, die der Erarbeitung und/oder Vertiefung ausgewählter Themenbereiche, wissenschaftlichen Problemstellungen und Lösungsverfahren im Dialog zwischen Lehrenden und Studierenden dienen.

PS - Proseminare:
Proseminare vermitteln Grundkenntnisse des wissenschaftlichen Arbeitens und sind insofern Vorstufe der Seminare; es werden exemplarisch Probleme des Faches durch Referate, Diskussionen und schriftliche Arbeiten erschlossen. Anhand eines breiten, epochenübergreifenden Themas üben die Studierenden wissenschaftliche Arbeitsweisen, insbesondere das Verfassen und Präsentieren einer kleineren eigenständigen Arbeit (Bachelorarbeit 1).

TU - Tutorium:
Tutorien sind Lehrveranstaltungen, die betreuenden Charakter haben und in Verbindung mit anderen Lehrveranstaltungen angeboten werden. Ein Leistungsnachweis ist nicht vorgesehen.

Fachtutorien:
sind besondere didaktische Maßnahmen, die Vorlesungen bzw. Vorlesungen mit Übungen oder Integrierte Kurse begleiten und Qualifikationen vermitteln, die durch die Absolvierung der Lehrveranstaltung allein nicht erworben werden. In Fachtutorien betreuen studentische Tutorinnen / Tutoren unter der Leitung der Lehrveranstaltungsleiterin / des Lehrveranstaltungsleiters Studierende in Gruppen mit beschränkter Teilnahme.

eFachtutorien:
sind Fachtutorien mit eLearning.

UE - Übung:
Übungen haben den praktisch-beruflichen Zielen des Lehramtsstudiums zu entsprechen; sie dienen dem Erwerb, der Einübung und Perfektionierung von Kenntnissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten inklusiver fremdsprachlicher Kompetenzen.

2. Abschnitt:

FS - Forschungsseminar:
Forschungsseminare dienen der gemeinsamen Planung, Durchführung und Präsentation eines konkreten oder simulierten Forschungsprojektes. Bei der Durchführung des Forschungsseminars sind auch Projektdesign, Finanzierungsplan (inkl. Subventionsmöglichkeiten), Positionierung des Projekts innerhalb der internationalen Forschungsdebatte, Erstellung eines Arbeitsplans innerhalb des Teams, Umsetzung und Präsentation der Ergebnisse im Rahmen der erarbeiteten Möglichkeiten zu lehren. Die/der LehrveranstaltungsleiterIn soll Einblick in ihre/seine aktuelle Forschung geben und Zusammenarbeit in der Praxis des internationalen Wissenschaftsbetriebs ermöglichen. Das Forschungsseminar kann als Basis für ein Diplomarbeitsprojekt dienen. Forschungsseminare sind prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen, in denen neben regelmäßigen schriftlichen und/oder mündlichen Beiträgen der TeilnehmerInnen eine eigenständige schriftliche Arbeit in Form eines wissenschaftlichen Projektberichts oder einer Seminararbeit oder einer vergleichbaren Präsentation, zum Beispiel mittels Neuer Medien, vorzulegen ist. Forschungsseminare dürfen erst nach Ablegung der ersten Diplomprüfung absolviert werden. Forschungsseminare können sich über zwei Semester erstrecken, wobei der erste Teil als einführend und der zweite Teil im darauffolgenden Semester als fortführend und vertiefend durchzuführen ist. Die Anzahl der TeilnehmerInnen ist auf 25 Personen beschränkt.

FP - Forschungspraktikum:
Forschungspraktika dienen der Erprobung und Anwendung der erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten. Sie sind Lehrveranstaltungen, in denen regelmäßige schriftliche und/oder mündliche Beiträge der TeilnehmerInnen vorzulegen sind. Sie können auch außerhalb der Universität durchgeführt werden. Forschungspraktika dürfen erst nach Ablegung der ersten Diplomprüfung absolviert werden. Die Anzahl der TeilnehmerInnen ist auf 25 Personen beschränkt.

SE - Seminar:
Seminare dienen der Einführung in die Forschungsarbeit. Von den TeilnehmerInnen wird selbständiges wissenschaftliches Arbeiten sowie eine dem Gegenstand adäquate Präsentation der Ergebnisse verlangt. Die/der LehrveranstaltungsleiterIn soll Einblick in ihre/seine Forschung und in den internationalen Forschungszusammenhang geben. Seminare sind prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen, in denen neben regelmäßigen schriftlichen und/oder mündlichen Beiträgen der TeilnehmerInnen eine eigenständige schriftliche Seminararbeit oder vergleichbare Präsentation, zum Beispiel mittels Neuer Medien, auszuarbeiten ist. Seminare dürfen erst nach Ablegung der ersten Diplomprüfung absolviert werden. Die Anzahl der TeilnehmerInnen ist auf 25 Personen beschränkt.

EX - Exkursion:
Exkursionen sind Blocklehrveranstaltungen und dienen der außerhalb der Universität stattfindenden Auseinandersetzung mit Themen des Faches. Darunter sind neben wissenschaftlichen Reisen auch der Besuch einschlägiger Tagungen, Kongresse, Institutionen etc. zu verstehen. Exkursionen sind prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen, in denen regelmäßige schriftliche und/oder mündliche Beiträge der TeilnehmerInnen vorzulegen sind. Exkursionen dürfen erst nach Ablegung der ersten Diplomprüfung absolviert werden. Die Anzahl der TeilnehmerInnen ist auf 25 Personen beschränkt. Bei Bedarf kann der Studienprogrammleiter/die Studienprogrammleiterin die zulässige Höchstzahl jeweils für ein Semester auf 35 erhöhen.

DS - DiplomandInnen-Seminar:
DiplomandInnenseminare dienen der Betreuung von Diplomarbeiten sowie der Auseinandersetzung mit fachspezifischen Theorien und Methoden. Die Absolvierung und Beurteilung erfolgt auf Basis der aktiven Teilnahme sowie der Erbringung einer eigenständigen mündlichen und/oder schriftlichen wissenschaftlichen Leistung. DiplomandInnenseminare können von mehreren LehrveranstaltungsleiterInnen in Kooperation abgehalten werden. DiplomandInnenseminare dürfen erst nach Ablegung der ersten Diplomprüfung absolviert werden. Die Anzahl der TeilnehmerInnen ist auf 25 Personen beschränkt.

PV - Privatissimum:
Privatissima sind spezielle Forschungsseminare, die insbesondere der Betreuung von Diplomarbeiten dienen.


Erklärungen sind dem Studienplan Geschichte Diplom, Lehramt und Bachelor entnommen.
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