Diplomarbeitsthemenfindung

Studienplan (WS 2002): FS, SE, FP, EX; Studienplan (WS 1992): SE
Antworten
Rain
Publius Historicus
Publius Historicus
Beiträge: 93
Registriert: Mi 20.Okt 2004, 17:33
Studienplan: Masterstudien Geschichte (neu ab WS 2014)

Diplomarbeitsthemenfindung

Beitrag von Rain » Fr 11.Apr 2008, 14:57

Nun die Frage ist vielleicht etwas banal, aber: Wie habt ihr Euer Diplomarbeitsthema gefunden? Da ich nun bald mich auch der Diplomarbeit widmen werde (nächtes Semester), drängt sich mir diese Frage auf. Momentan weiß ich einfach noch kein Thema. Seid ihr alle schon mit einem ausgearbeiteten Konzept zum Prof eurer Wahl gegangen und habt um seine Betreuung angefragt? Sollte man das vor dem P5 machen? Kann man auch einfach zum einem Prof gehen und ihm um Themenvorschläge innerhalb einer Epoche etwa bitten? Habt ihr Euren Prof. nach dem Thema ausgesucht?
Fragen über Fragen, vielleicht könnten ein paar die schon Diplomarbeit geschrieben haben bzw. daran schreiben Erfahrungsberichte reinstellen. Im Moment bin ich etwas ratlos.

PS: Natürlich habe ich Interessensgebiete, aber das Thema für die Diplomarbeit muss ja ziemlich spezifisch sein, soweit ich weiß (zumindest klingen die Titel der meisten Defensios so^^)

Benutzeravatar
Ledde
Ehemalige
Ehemalige
Beiträge: 2268
Registriert: Mo 28.Feb 2005, 19:06
Studienplan: Masterstudien Geschichte (neu ab WS 2014)
Wohnort: Wien
Kontaktdaten:

Beitrag von Ledde » Mo 14.Apr 2008, 14:06

Ich habe dieses Semester mit meiner Diplomarbeit angefangen. Mein Thema hatte ich mir schon vor einem Semester überlegt. Ich habe mich einfach hingesetzt und überlegt, welche Themen bzw. Bereiche mich interessieren. Dabei habe ich entdeckt, dass ich die einzelnen Bereiche mit einander verbinden kann.

Damit bin ich dann vor P5 zu dem Dozenten meiner Wahl gegangen. Er hat es akzeptiert. So weit ich es bei anderen mitbekommen habe, kann man auch mit einer unklaren Vorstellung zum Dozenten gehen und um Rat bitten. Du solltest vielleicht in etwa wissen, über was Du schreiben willst. Oder zu mindest bei wem.

Rain
Publius Historicus
Publius Historicus
Beiträge: 93
Registriert: Mi 20.Okt 2004, 17:33
Studienplan: Masterstudien Geschichte (neu ab WS 2014)

Beitrag von Rain » Mi 16.Apr 2008, 12:41

Danke mal für die Auskunft (hatte auf ein paar mehr Antworten gehofft), naja ich werd schon ein Thema finden. :wink:

Benutzeravatar
Michael79
Ehemalige
Ehemalige
Beiträge: 1210
Registriert: Sa 29.Okt 2005, 10:19
Studienplan: Geschichte alt (ab WS 1992)
Wohnort: Wien/Kärnten

Beitrag von Michael79 » Mi 16.Apr 2008, 16:05

Glaub dem Post der Ledde ist nichts hinzu zu fügen. Überleg dir was dich interessiert, oder halt ein Thema das dir in einem Seminar oder FPR oder PS gefallen hat, und schau ob man da was machen kann und gehe zum Prof und frag ihn ob er da Potenzial sieht und dich betreuen würde.

Das Thema solltest du schon selbst finden und net erwarten das wir dir hier ein Thema präsentieren.
Wer über Geld mehr wissen will, als nur Zinssätze, studiert Numismatik.

Robert Göbl

http://numismatik.univie.ac.at/

Wo das Gespräch verstummt, hört das Menschsein auf. (Bert Brecht)

Rain
Publius Historicus
Publius Historicus
Beiträge: 93
Registriert: Mi 20.Okt 2004, 17:33
Studienplan: Masterstudien Geschichte (neu ab WS 2014)

Beitrag von Rain » Di 22.Apr 2008, 0:53

@Michael 79: Nirgends habe ich geschrieben, dass ich das möchte. Lies genauer, bevor du so etwas behauptest.

reselmar98
Neo-Historicus
Neo-Historicus
Beiträge: 5
Registriert: Fr 01.Dez 2006, 21:04
Studienplan: Masterstudien Geschichte (neu ab WS 2014)
Wohnort: Wien

Beitrag von reselmar98 » Mi 23.Apr 2008, 19:12

Hallo Rain: Am wichtigsten ist denke ich, dass du einen Betreuer/eine Betreuerin findest, mit der du zumindest mal auf persönlicher Ebene gut kannst und zwar in einem Fachbereich der dich zumindest im Allgemeinen interessiert. Ein genaues Konzept braucht man an sich nicht, obwohl es natürlich vorteilhaft ist, wenn man zumindest ungefähr eine Idee davon hat, worauf man hinaus will. Die meisten Profs haben eigene Themen in der Schublade, auf die man im Notfall zurückgreifen kann. Nachteil ist halt, dass man das machen muss, was man aufgetragen bekommt und das deckt sich halt nicht immer mit den eigenen Interessen.
Eine öffentliche Defensio brauchst du aber nicht fürchten, die gibt es erst bei der Diss. Auch wenn die offizielle Diktion manchmal eine Andere ist, aber die Diplomarbeit ist so gut wie nie eine selbständige wissenschaftliche Arbeit, sondern dient i.e.L. als Beweis, dass du anhand von Sekundärmaterial wissenschaftlich arbeiten kannst, d.h. das Thema ist an sich nicht so wichtig, viel mehr die "handwerkliche" Ausführung.

Benutzeravatar
Birgit
Ehemalige
Ehemalige
Beiträge: 4706
Registriert: So 16.Mai 2004, 12:12
Studienplan: Magisterstudien Geschichte (ab WS 2005)
Wohnort: Schwechat
Kontaktdaten:

Beitrag von Birgit » Fr 25.Apr 2008, 18:58

das interesse für mein DA-thema war schon immer da. hab damals auch zu dem thema euthanasie in geschichte maturiert.
dann hab ich mit dem betreuer meiner wahl gesprochen (da ich vorher schon lv's bei ihm absolviert hatte, wusste ich, dass das thema zu ihm passen würde). er befand es als okay...
Ta Liubit Tu

Früher kochten Töchter, wie sie es von den Müttern lernten. Heute saufen wie ihre Väter. Hoch lebe unsere Generation

Ich brauche keinen Sex, das Leben f***t mich jeden Tag!

Antworten

Zurück zu „SE/FS & Co. im 2. Abschitt“